Hausärzteverband Hessen

Interner Bereich

Hausärzteverband Hessen

HZV - Aktuelles und Tipps

 

HZV & Corona: Die häufigsten Fragen
Praktische Hilfen zur HZV-Abrechnung in Zeiten von SARS-CoV-2 (Stand: 01.01.2021)


Tipps:

Hier finden Sie ab sofort fortlaufend spannende Informationen rund um die hessischen Hausarztverträge.

 

„Der KV-Schein“

  • Wir empfehlen pro HZV-Behandlungsfall einen KV-Schein mit der Indikatorziffer 99980 anzulegen.

  • Dies dient der Berücksichtigung Ihrer HZV-Fälle bei der KV. Zwingend erforderlich ist ein Ansetzen der 99980, wenn eine Abrechnung einzelner Leistungen (z.B. 03362 beim AOK-HVZ-Vertrag) gegenüber der KV erfolgt.

  • Sofern Sie eine NäPa beschäftigen muss jeder HZV-Behandlungsfall zusätzlich mit der NäPa-Ziffer 88194 gekennzeichnet werden.

 
Labor-Pseudoziffer 88192 (zusätzlich auf KV-Schein):
 

Basislabor (OI/OII; gilt nur für AOK, in den übrigen Verträgen fordern Sie das Basislabor „privat“ bei Ihrer Laborgemeinschaft an)
 
Facharztlabor (OIII; gilt für alle HZV-Verträge)
 
Mit der 88192 kennzeichnen Sie Ihre HZV-Behandlungsfälle, bei denen das jeweilige Labor durch eine LG/einen Laborarzt über die KV abgerechnet wird.
 
Das Ansetzen der Labor-Pseudoziffer 88192 ist notwendig, damit die KV diese HZV-Behandlungsfälle bei der Fallzählung für die Ermittlung des Wirtschaftlichkeitsbonus (WiBo) berücksichtigen kann. Der Ansatz der Indikatorziffer 99980 ist für die Fallzählung zur Ermittlung des WiBos nicht ausreichend.

(98191: Entfällt zum 01. April 2018)


„Aufgepasst beim KV-Schein bei AOK-Versicherten"

  • Bei AOK-Versicherten kann auch der Akut-Quick-Test (TPZ) in der Praxis über die KV Hessen abgerechnet werden. Die Ziffer 32026 kann somit auf dem KV-Schein angesetzt werden.
  • Darüber hinaus können Sie bei AOK-Versicherten auch die Wegepauschalen im Falle von Besuchen über die KV abrechnen.
 

 


 

© 2021 CHC ONLINE | SOLVA
Seitenanfang