Hausärzteverband Hessen

Interner Bereich

HZV - Aktuelles und Tipps

Tipps:

Hier finden Sie ab sofort fortlaufend spannende Informationen rund um die hessischen Hausarztverträge.

 

„Der KV-Schein“

  • Wir empfehlen pro HZV-Behandlungsfall einen KV-Schein mit der Indikatorziffer 99980 anzulegen.
  • Dies dient der Berücksichtigung Ihrer HZV-Fälle bei der KV. Zwingend erforderlich ist ein Ansetzen der 99980, wenn eine Abrechnung einzelner Leistungen (z.B. 03362 beim AOK-HVZ-Vertrag) gegenüber der KV erfolgt.
  • Sofern Sie eine NäPa beschäftigen muss jeder HZV-Behandlungsfall zusätzlich mit der NäPa-Ziffer 88194 gekennzeichnet werden.
 
Labor-Pseudoziffer 88192 (zusätzlich auf KV-Schein):
 
Basislabor (OI/OII; gilt nur für AOK, in den übrigen Verträgen fordern Sie das Basislabor „privat“ bei Ihrer Laborgemeinschaft an)
 
Facharztlabor (OIII; gilt für alle HZV-Verträge)
 
Mit der 88192 kennzeichnen Sie Ihre HZV-Behandlungsfälle, bei denen das jeweilige Labor durch eine LG/einen Laborarzt über die KV abgerechnet wird.
 
Das Ansetzen der Labor-Pseudoziffer 88192 ist notwendig, damit die KV diese HZV-Behandlungsfälle bei der Fallzählung für die Ermittlung des Wirtschaftlichkeitsbonus (WiBo) berücksichtigen kann. Der Ansatz der Indikatorziffer 99980 ist für die Fallzählung zur Ermittlung des WiBos nicht ausreichend.
(98191: Entfällt zum 01. April 2018)


„Aufgepasst beim KV-Schein bei AOK-Versicherten"

  • Bei AOK-Versicherten kann auch der Akut-Quick-Test (TPZ) in der Praxis über die KV Hessen abgerechnet werden. Die Ziffer 32026 kann somit auf dem KV-Schein angesetzt werden.
  • Darüber hinaus können Sie bei AOK-Versicherten auch die Wegepauschalen im Falle von Besuchen über die KV abrechnen.
 

Abrechenbarkeit neuer EBM-Ziffern

  • Ultraschall-Screening Bauchaortenaneurysmen:
Die Gebührenordnungspositionen 01747 und 01748 können bis auf Weiteres über die KV Hessen abgerechnet werden.
 

„HZV- zahlt sich aus“

3. Quartal 2016, Start des EK-Vertrags:
„Minderumsatz in der KV: 20.000€. Zahlung aus dem EK-Vertrag: 28.000€. Wer kann rechnen?“ (Zitat eines Kollegen aus Mittelhessen)
 
 

Aktuelles:

Hier finden Sie eine Übersicht der letzten News.
 

Neue Entwicklungen im HZV-Vertrag mit den Ersatzkassen und der Techniker Krankenkasse – KKH und HEK treten TK-HZV-Vertrag bei

Zum 01.10.2018 werden die KKH und die HEK dem HZV-Vertag mit der Techniker Krankenkasse beitreten und somit aus dem Verbundvertrag mit den verbleibenden Ersatzkassen austreten. Mit dem Zusammenschluss werden zum 01.10.2018 alle Leistungen für Ihre Patienten, die bereits am Hausarztprogramm der KKH oder der HEK teilnehmen, auf Basis der Honoraranlage des TK-HZV-Vertrages abgerechnet und vergütet. Dies bedeutet, dass die Leistungserfassung für HZV-Patienten der KKH und HEK ab dem 01.10.2018 im Modul des TK-HZV-Vertrages vorgenommen werden muss. Eine Neueinschreibung der KKH und HEK Patienten ist nicht notwendig.

Bitte nutzen Sie für die Einschreibung Ihrer KKH und HEK Patienten im 3. Quartal 2018 noch die Unterlagen des EK HZV-Vertrages. Wie gewohnt, ist die Frist zum Eingang der HZV-Belege der erste Tag des zweiten Monats vor Quartalsbeginn (zu Q4-2018: 1. August 2018).

Wichtig: Um in Ihrer Praxis eine korrekte Abrechnung zu gewährleisten, müssen Ihre HZV-Patienten der KKH und HEK im EK-Abrechnungsmodul zum 30.09.2018 beendet werden und zum 01.10.2018 im TK-Abrechnungsmodul aktiviert werden.

Dies wird sich auch in den Informationsbriefen Patiententeilnahmestatus wiederspiegeln:

Die HZV-Teilnahmen der KKH und HEK Patienten werden im Informationsbrief Patiententeilnahmestatus des EK-HZV-Vertrages zum 30.09.2018 beendet und im Informationsbrief Patiententeilnahmestatus des TK-HZV-Vertrages zum 01.10.2018 aktiviert.

Kennen Sie schon die neue Software-Funktion Patiententeilnehmerverzeichnis (PTV)? Mithilfe der neuen Funktion werden alle Ihre HZV-Patiententeilnahmeinformationen von der Praxissoftware automatisch importiert. Dadurch würde auch die Teilnahme der KKH- und HEK-Patienten im EK-HZV-Vertrag zum 30.09.2018 beendet und im TK-HZV-Vertrag zum 01.10.2018 aktiviert werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.arztportal.net.

Nachreichungen von Leistungen, die Sie für Ihre HZV-Patienten der KKH und HEK bis zum 30.09.2018 erbracht haben, müssen in Ihrem EK-Abrechnungsmodul erfolgen und werden im Rahmen der Nachreichfrist in der entsprechenden EK-HZV-Abrechnung berücksichtigt.

Die Dokumentation und Abrechnung der Patienten, die am Hausarztprogramm der verbleibenden Ersatzkassen teilnehmen, erfolgt weiterhin im Rahmen des EK-HZV-Vertrages.

Falls Sie noch nicht am TK- oder EK-HZV-Vertrag teilnehmen, finden Sie die entsprechende Teilnahmeerklärung auf der Homepage des Deutschen Hausärzteverbandes unter www.hausaerzteverband.de. Für den Erwerb des EK oder TK-Abrechnungsmoduls wenden Sie sich bitte an Ihren Softwarehersteller.


Neue Leistungen im HZV-Vertrag mit der AOK Hessen!

Wir freuen uns, Sie und Ihr Praxisteam darüber informieren zu können, dass ab dem 01.10.2018 fünf neue Leistungen in die Anlage 3 – Vergütung und Abrechnung des HZV-Vertrags mit der AOK Hessen aufgenommen werden.


Bitte beachten Sie, dass im Zuge der Aufnahme der oben aufgeführten Leistungen zum 01.10.2018 die EBM-Ziffern 03370, 03371, 03372 und 03373 neu in den Ziffernkranz des HZV-Vertrags mit der AOK Hessen (Anhang 1 zur Anlage 3 des HZV-Vertrages) aufgenommen werden. Eine Abrechnung dieser Leistungen für HZV-Patienten über die Kassenärztliche Vereinigung ist daher ab Quartal 4/2018 ausgeschlossen. Eine detaillierte Beschreibung der Leistungen finden Sie in der Anlage 3 – Abrechnung und Vergütung – des HZV-Vertrages.
 

Den aktualisierten Ziffernspicker finden Sie hier.

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