Hausärzteverband Hessen

Interner Bereich

Unsere Hausärztinnen und Hausärzte in der Vertreterversammlung der KV Hessen

15.11.2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
wir stellen mit der Liste 7 die einzige  Vertretung hausärztlicher Interessen in der neu zu wählenden KV-Vertreterversammlung 2017-2022 dar.  Unsere Ziele  für die neue Legislatur sind die
 
  1. Einführung eines Primärarztsystems
  2. regelmäßige EBM-Anpassung an die reale Wirtschaftsentwicklung Deutschlands
  3. Abschaffung von Richtgrößen und Regressen
  4. Aktive Nachwuchsförderung, vom praktischen Jahr bis zur Praxisübergabe annachfolgende Kolleginnen und Kollegen
  5. Entrümpelung der KV-Bürokratie und des Abrechnungsdschungels
  6. Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  7. Weitere Verbesserung der Nachwuchsförderung zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung
 
Das sind sicher hoch gesteckte Ziele. Einige davon werden nicht in der Vertreterversammlung der KVH entschieden, sondern in Berlin durch KBV. Aber auch hier werden die hausärztlichen Vertreter für hausärztliche Belange kämpfen.
 
In den letzten 6 Jahren gab es 3 Hauptthemen:
 
  1. Umsetzung der Bereitschaftsdienstordnung. Auch wenn  hier nicht alle Belange jeder einzelnen  Gruppe berücksichtiget werden konnte, so ist es uns trotzdem gelungen, eine hessenweite einheitliche Struktur mit einheitlicher Erreichbarkeit, Öffnungszeiten und Vergütung der Dienstärzte zu generieren. Diese richtungsweisende Arbeit nahm die Gesetzesvorlage der Regierung in vielen Punkten voraus, so dass wir nicht gezwungen sind,  jetzt wie andere KVen mühevolle Nacharbeit leisten zu müssen.
     
  2. wurde die Niederlassungsförderung  z. B. durch den "Hessischer Pakt 2.0", die   Nachwuchsgewinnung  u.a. durch verbesserte hessische WB-Förderung Allgemeinmedizin,  finanzielle  PJ-Förderung im Wahltertial,  Zielgruppenbezogene Seminare für Studenten (Studentenakademie "Summer-/Winterschool") und ÄiW ("Doc's camp") ÄiW-Mentoring, Niederlassungs-Werbeaktionen auf dem Uni-Campus sowie die Gründung der Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin (27.3.2013) durch unsere Fraktionsarbeit wesentlich beeinflusst.
     
  3. Nach der gerichtlich beklagten EHV-Reform 2012 wurde in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Fraktion der Fachärzte eine neuerliche EHV-Reform auf den Weg gebracht, die sowohl aktive Kolleginnen und Kollegen als auch EHV Empfänger ihre rechtmäßigen Ansprüche sichert und die EHV als zweites Standbein unserer Altersversorgung langfristig stabilisiert. 
 
Armin Beck
 


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