Hausärzteverband Hessen

Interner Bereich

Hausärzteverband Hessen

Info zum Coronavirus (2019-nCoV)


Coronavirus Fälle Hessen Stand 02.04.2020
Tägliche Übersicht der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland und weltweit


Verdachtsabklärung und Maßnahmen - Flussschema Stand 24.03.2020

Personal für Testzentren gesucht! Stand 06.03.2020
Coronavirus: EBM-Abrechnung Stand 06.03.2020

Transparenter Schild zum Schutz vor Tröpfchen-Infektionen an Arbeitsplätzen mit Kunden- oder Patientenkontakt, wie Apotheken oder Arztpraxen.

Verah®mobil in Hessen

Heilmittel: Bundesweit einheitliche Preise ab Juli 2019


Seit 1. Juli 2019 gelten bundesweit einheitliche Preise für Heilmittel. In dieser Übersicht sind die verordnungsfähigen Heilmittel nach ihrer Nummer im Heilmittel-Positionsnummernverzeichnis sortiert dem Preis für eine Einzeltherapie zugeordnet.

Hinweis Gruppentherapie: Auch für Gruppentherapien gelten bundesweit einheitliche Preise. Die entsprechenden Positionen sind in dieser Übersicht nicht aufgeführt, da sich der Preis hier nach der Gruppe („große Gruppe“ / „kleine Gruppe“) und der konkreten Teilnehmerzahl einer solchen Gruppe richtet und Vertragsärzten zum Zeitpunkt der Verordnung keine Information über die Gruppenstärke vorliegt.

Die vom GKV-Spitzenverband veröffentlichten Heilmittel-Preistabellen beinhalten weitere Positionen, die Therapeuten abrechnen, Vertragsärzte aber nicht verordnen können. Die Übersicht beschränkt sich daher auf die Leistungen, die laut Heilmittel-Richtlinie verordnungsfähig sind.

Aktueller Kommentar zum Konnektor von Christian Sommerbrodt

Die Digitalisierung ist im Gesundheitssystem angekommen und wirft für uns im Praxisbetrieb neue Fragen auf. Die aktuell wichtigste Frage betrifft den Betrieb des Konnektors, mit dem die Verbindung zum sicheren Netz der Telematikinfrastruktur aufgebaut wird. Die Empfehlungen der KBV und der gematik entpuppen sich dabei als unpraktikabel. Statt Arbeitserleichterung bedeutet die Digitalisierung für uns Mehrarbeit und Mehrkosten für die Praxen.
 
Ich möchte Ihnen mit diesem Text vereinfacht die Hintergründe erklären und versuchen einige praktische Hilfestellungen zu geben.

Informationen zum TSVG

Weiter Informationen für Mitglieder

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
am 15. März 2019 hat der Deutsche Bundestag das Terminservice- und Versorgungsgesetz
(TSVG) verabschiedet. Neben dem Ausbau der Terminservicestellen, die sowohl eine
Terminvermittlung zu Haus- und Kinderärzten als auch eine unmittelbare ärztliche Versorgung
für Versicherte in Akutfällen vermitteln sollen, sieht das TSVG vor, dass das
Mindestsprechstundenangebot der Vertragsärzte für die Versorgung von gesetzlich
versicherten Patienten von 20 auf 25 Stunden erhöht werden soll. Erbrachten hausärztlichen
Mehrleistungen stehen extrabudgetäre Vergütungen und Zuschläge gegenüber, so zum
Beispiel der Zuschlag in Höhe von mindestens 10 Euro für die erfolgreiche Vermittlung eines
dringenden Facharzttermins durch einen Hausarzt.
Besonders hervorheben möchte ich die für die hausarztzentrierte Versorgung in § 73 b SGB V
neu geschaffene verpflichtende Bonifizierung im Wahltarif. Ebenfalls wurde geregelt, dass HZVVerträge,
die gekündigt werden, solange fortgelten, bis ein neuer Vertrag abgeschlossen wurde.
Nach meiner Einschätzung und Erfahrung der letzten Jahre ist beides als eine weitere Stärkung
der HZV positiv zu bewerten und wird die HZV weiter voranbringen.
Die wesentlichen und insbesondere für die Hausärztinnen und Hausärzte relevanten
Neuregelungen habe ich in dem anliegenden Foliensatz zusammengefasst. Die Folien sollen
insbesondere der Information unserer Mitglieder dienen.
Herzliche Grüße
Ihr/Euer
Joachim Schütz
Geschäftsführer und Justiziar

TI bestellen? Pro und Kontra

Im TSVG ist eine Verschiebung der Bestellpflicht für die Konnektoren und der entsprechenden Anbindung an die TI auf 31.3.2019 vorgesehen. Wegen Lieferproblemen der Industrie.
Nur ein Bruchteil der Ärzte ist bisher angeschlossen - etwa 8% der hessischen Ärzte haben zuletzt darüber ihre KV-Abrechnung abgeschickt.

Die Delegiertenversammlung des Hausärzteverbandes Hessen hat Bedenken zur Zweckmäßigkeit, Sinnhaftigkeit und Durchführbarkeit der vom Gesetzgeber vorgesehenen Einführung der sog. „Technischen Infrastruktur“ (TI). (Einstimmiger Beschluss am 10.11.18)

Hier einige Überlegungen, damit jede Kollegin / jeder Kollege selber entscheiden kann, wie sie / er in der eigenen Praxis verfährt:

Was spricht für die baldige Bestellung der TI?

  • Umsetzung eines Gesetzes
  • Vermeidung einer Strafe von etwa 1% des KV-Umsatzes (je 100.000 Euro/Jahr also 1.000 Euro Strafe)
  • Vorbereitung auf eine mögliche Internet-Patientenakte
  • Vorbereitung auf ein eRezept
  • Vorbereitung auf einen möglichen Notfall-Datensatz
  • Vorbereitung auf einen möglichen Datenaustausch mit anderen Praxen alternativ zu Telefon, Fax und Post

Was spricht für Abwarten?
  • Langsame bestehende Internetverbindung
  • Aufwendige Hardware-Umstellung (neuer Router, neue IP-Adressen aller Praxisgeräte, ...)
  • Die derzeitige Hardware ist nur für 3 Jahre zugelassen, danach ist wahrscheinlich eine neue Hardware erforderlich (wer zahlt die?)
  • Die Kosten für die Praxisausrüstung, die Verschlüsselungskarten und die Mietverträge für Internet usw. werden nicht vollständig übernommen
  • Oft unzuverlässige, verlangsamte bzw. fehlerhafte Praxis-IT nach der Umstellung auf TI-Anbindung
  •  Zusätzlicher, teilweise erheblicher Zeitbedarf beim Einlesen der Chipkarten bzw. Adressänderungen
  • Die Online-Überprüfung der Krankenkassen-Chipkarten überträgt das Haftungsrisiko bei nicht gültiger Versicherung von den Kassen auf die Arztpraxis
  • Auch gültige Chipkarten werden unbrauchbar, wenn versehentlich eine alte Chipkarte des Patienten eingelesen wurde
  • Der elektronische Medikationsplan ist noch ein Prototyp und soll frühestens Ende 2019 umsetzbar sein. Der Medikationsplan aus Papier mit QR-Code ist für Patienten ohnehin besser einsehbar und kommentierbar und deswegen sicherer.  
  • Die Internet-Akten funktionieren bisher nur als Prototypen
  • Die Arztpraxen übernehmen die Datenschutz-Haftung für Internet-Patientendaten
  • Ein eRezept funktioniert noch nicht einmal als Prototyp (im Praxisalltag nützt es ohnehin kaum - die Kassen können aber online überwachen)
  • Der Notfall-Datensatz ist bisher noch nicht einmal als Prototyp fertig
  • Der Datenaustausch funktioniert bisher nur in Testregionen
  • Wenn das Schreiben von Entlassbriefen oft Monate dauert, nützt eine um wenige Stunden schnellere Zustellung auch nichts
  • Wenn man eine zusätzliche Praxisstunde mit 200 EURO berechnet, dann kosten täglich 30min vermehrte Bürokratie / 250Arbeitstage => 25.000 EURO pro Jahr. Das ist sehr viel mehr als 1.000-3.000 EURO Strafzahlungen pro Jahr.

Anmerkung: Je mehr Patienten über HzV abgerechnet werden, desto niedriger ist eine mögliche Strafzahlung!

Unsere Fragen:
1. Welche Politiker sind bereit, ihre vollständigen medizinischen Daten in einer Internet-Datenbank speichern zu lassen?
2. Welche Politiker sind bereit, für ihre Entscheidungen / die Versorgung Anderer mit eigenem Vermögen zu haften?  (So wie es Ärztinnen und Ärzte tun müssen)

 

Ja, ich will... Mein Hausarztprogramm

Aktuelle Nachrichten aus Berlin

wir befinden uns in herausfordernden Zeiten, in denen viel Engagement und häufig auch lokale Improvisation nötig sind, um von Tag zu Tag die richtigen Versorgungsmaßnahmen zu treffen. Für die großartigen Leistungen und Ihr tägliches Engagement gebührt Ihnen und Ihren Teams schon jetzt großer Respekt und ein herzliches Dankeschön!
Die von Bundes- und Landesregierungen getroffenen Maßnahmen sind absolut richtig, denn es geht in den nächsten Wochen vor allem darum, die exponentielle Ausbreitung von COVID-19 (soweit es möglich ist) einzudämmen. Dazu ist es essenziell, generell die sozialen Kontakte auf ein absolut notwendiges Mindestmaß zu reduzieren und Risikogruppen umfassend zu schützen.
 

Wir kooperieren mit DEXIMED, der Online-Enzyklopädie für Hausärzte:

  • unabhängig und werbefrei
  • evidenzbasierte Informationen zu 3.800 Symptomen und   Krankheitsbildern
  • verknüpft mit verständlichen Patienteninformationen
  • Sonderpreis für Mitlieder im Hausärzteverband  Hessen  

Das ist Neu:

Newsletter Hausärzteverband Hessen

Mit dem neuen Newsletter des Hausärzteverbandes Hessen wollen wir Sie vier Mal im Jahr schnell und kompakt über aktuelle, wichtige Themen aus Kammer, KV und unserem Verband informieren.

HzV-Kompetenzteam in Hessen

Antworten auf Ihre Fragen und Unterstützung zur HzV

Tel.: 06190-8089763 (Mo.-Fr. 08:30-17:00 Uhr)
 

DEGAM und Deutscher Hausärzteverband fordern: Verabschiedung Masterplan Medizinstudium 2020 in dieser Legislatur

Berlin, 18.01.2017 – Der Deutsche Hausärzteverband und die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) fordern die Verabschiedung des Masterplans Medizinstudium 2020 noch in dieser Legislaturperiode.

Termine

© 2020 CHC ONLINE | SOLVA
Seitenanfang